Der-Malort-Mein-Ort-der-Geborgenheit

Der Malort – (M)Ein Ort der Geborgenheit

Kein Muss

Mein Blatt muss mit niemanden geteilt werden. Ich muss es „für niemanden“ malen. Keiner muss/soll/darf es schön, kunstvoll, nichtssagend oder gar hässlich finden. Ich muss nichts darstellen. Mein Bild auch nicht.

Hier darf ich einfach nur erleben. Niemand stellt Fragen. Niemand bewertet. Niemals. Denn mein Bild verlässt diesen sicheren Ort nicht.

Aber ich bin nicht allein

Die anderen Mitspielenden sind da, auch sie geben sich diesem Malspiel hin und so ist es einfach ganz normal, dass wir alle malen, ohne zu bewerten. Es ist nichts Außergewöhnliches. Sie engen mich nicht ein, sie regen mich an. Sie sind da, sie gehören dazu, ich gehöre dazu. Wir reden, wir lachen, wir schweigen.

Ich muss mich nicht mit ihnen und auch nicht mit ihrem Gemalten vergleichen. Ich bin Anfang 30, neben mir malt links ein sechsjähriger Junge, rechts neben mir eine 65-jährige Frau. Die Bilder von den Beiden würde niemals jemand vergleichen bzw. sagen, sein Bild ist besser als ihres. Diese Begriffe haben hier keinen Raum, sie wirken fast fremd in diesem geschützten Rahmen.”

Lessen Sie weiter: http://www.kinderwaerts.de/malort-der-geborgenheit/

 

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