Nach Jahren der Flucht kam Arno Stern 19-jährig nach Bonstetten. Foto: Arno Stern

Als junger Internierter zeichnete der Kunstpädagoge in Bonstetter Baracken. Seinetwegen erinnert nun in der Gemeinde eine Gedenktafel an die Ortsgeschichte im Zweiten Weltkrieg.

Die neun Baracken des Arbeitslagers

Die neun Baracken des Arbeitslagers mit Sicht gegen Westen, auf die Ziegelei und den Ziegelweiher.
Foto: Bundesarchiv

Das Telefonat Anfang 2019 freute und ärgerte Rolf Werner gleichermassen. Der für seine Malorte bekannte Kunstpädagoge Arno Stern erkundigte sich damals bei ihm, ob er der Dorfchronist von Bonstetten sei. 

«Ich war im Zweiten Weltkrieg während zwei Jahren bei euch im jüdischen Arbeitslager» sagte Stern, 

«auf der Gemeinde weiss niemand etwas vom Lager. Sie vielleicht?» Mit 95 Jahren wolle er diesen Teil seiner Lebensgeschichte aufarbeiten und suche Erinnerungen.

Eine Tafel erinnert in Bonstetten an das, was dem Kunstpädagogen der Ort heute bedeutet

Eine Tafel erinnert in Bonstetten an das, was dem Kunstpädagogen der Ort heute bedeutet.
Foto: Dominique Meienberg

Weiter lesen: https://www.tagesanzeiger.ch/wie-arno-stern-hinter-zuercher-stacheldraht-zur-kunst-fand-392044623962

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